Arnold Schwarzenegger ist in aller Welt vor allem als Bodybuilder und als Schauspieler in zahlreichen Actionfilmen bekannt. Er war jedoch auch, vor einigen Jahren, stark in der amerikanischen Politik aktiv und engagiert. Mit diesem kurzen Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die politische Karriere des Österreichers, die bis zum Gouverneur von Kalifornien reichen sollte.

Schwarzenegger ist Mitglied der Republikanischen Partei, daneben ist er auch noch Mitglied eines Zusammenschlusses von Republikanern, die gemäßigt auftreten. Sie sind weniger konservativ als der Rest der Partei und nennen sich selbst Republican Main Street Partnership. In seinen frühen Jahren war Schwarzenegger dabei politisch noch wenig aktiv. So trat er öffentlich kaum in Erscheinung und nutzte auch seine Berühmtheit als Bodybuilder und als Schauspieler nicht als Sprungbrett für eine politische Karriere. Erst im Jahr 1990 wurde er von dem damaligen US Präsidenten George W. Bush zum Vorsitzenden des nationalen Fitness- und Sportrates ernannt.

Ein größerer Schritt zu einer politischen Laufbahn erfolgte dann im Jahr 2003. So gab Schwarzenegger am 7. August bekannt, dass er für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien kandidieren werde. In sein Wahlkampfteam nahm Schwarzenegger dabei bekannte Namen wie den Milliardär Warren Buffet, einen der reichsten Menschen der Welt, sowie George P. Shultz auf, der zuvor US-Außenminister gewesen war. Ursache für seine Entscheidung war, dass der damalige Amtsinhaber der demokratischen Partei, Gray Davis, mit ausreichend vielen Stimmen abgewählt worden war.

Bei den nun folgenden Neuwahlen konnte Schwarzenegger sich mit 48 % der Stimmen souverän durchsetzen. Der Nächstplatzierte Vizegouverneur Cruz Bustamente konnte lediglich 31 % der Stimmen für sich gewinnen. Damit konnte sich Schwarzenegger gegen 99 andere Kandidaten durchsetzen. Am 17. November 2003 wurde er dann zum 38. Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien vereidigt und regierte den Staat für eine Legislaturperiode. Während seiner Regierung sorgte er dabei für viele Kontroversen im Inland wie im Ausland.